Weiterer Transfer vorerst gescheitert

Von Sandra Goldmann

Dietrich Hülsemann hätte nur zu gerne Vollzug vermeldet. Hinter den Kulissen hatte der 1. Vorsitzende des TV Jahn Hiesfeld eifrig an seinem Königstransfer für die Fußballer der Veilchen gebastelt. Seit Mittwoch ruhen aber nun die Gespräche mit dem potenziellen Neuzugang „direkt aus der Regionalliga“, wie Hülsemann verrät. Vom Tisch sei die Verpflichtung aber noch nicht, versichert der Veilchen-Boss.

Positive Nachrichten, wie die Rückkehr von Pascal Spors und Dennis Wichert aus Klosterhardt, können die Hiesfelder gut gebrauchen. Sportlich haben sich die Dinslakener seit dem 0:2 gegen ETB Schwarz-Weiß Essen am Ostermontag mit dem Abstieg aus der Oberliga abgefunden. „Jetzt wollen wir gucken, dass wir die Saison zu Ende bringen und noch einen Sieg holen“, hofft Hülsemann. Ganz mit leeren Händen steht der Vorsitzende nicht da. Kevin Menke, Gino Mastrolonardo und Kevin Kolberg haben schon für die neue Spielzeit zugesagt. Auch bei Kevin-Dean Krystofiak macht sich Hülsemann große Hoffnungen auf einen Verbleib.

Ohnehin hat der Großteil des aktuellen Teams noch keinen Wechselwunsch geäußert. „Daher gehe ich im Moment auch davon aus, dass die meisten bleiben werden. Dann haben wir die beste Alt-Herren-Mannschaft der Region. Ich sage mal, wir sind nicht auf dem Weg zum Umbruch“, sagt Hülsemann mit einem Schmunzeln.

Philipp Demler steht als Abgang schon fest. Dass auch Nikolai Pakowski kaum zu halten sein dürfte, ist klar. Der junge, schnelle Angreifer der Hiesfelder ist einer der wenigen Lichtblicke in der ansonsten eher trüben Saison der Veilchen und dürfte längst bei einigen Klubs in der Umgebung ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Hülsemann: „Wenn wir eine Anfrage für ein Probetraining von ihm bekommen, dann bekommt er sofort die Freigabe. Ich würde mir für ihn wünschen, dass er bei einem Verein wie Rot-Weiß Oberhausen oder Rot-Weiß Essen landet.“

Quelle: NRZ vom Freitag, 26. April 2019