Am Sonntag steht für den TV Jahn Hiesfeld das Duell mit dem VfB Hilden auf dem Plan – das erste Spiel nach dem Verkünden des Ausscheidens von Thomas Drotboom im Sommer

Mit zwei Siegen ist der TV Jahn Hiesfeld in das neue Jahr gestartet, am Sonntag wurde das Team dann vom Wetter ausgebremst. Das Spiel bei Schwarz-Weiß fiel aus, einen neuen Termin gibt es noch nicht. Nun kommt am Sonntag um 15 Uhr mit dem VfB Hilden ein Gegner, der für die Dinalakener machbar ist – wenn der Fokus auf dem Sport liegt.

Denn unter der Woche wurde bekannt, dass Teammanager Thomas Drotboom in der neuen Saison nicht mehr an der Seitenlinie der Hiesfelder stehen wird. Die Abläufe waren in puncto Verkündung und Ablauf des Vorgangs freilich nicht optimal, aber zumindest nach außen herrscht die Ruhe, die es braucht, wenn sich Drotboom mit dem Klassenverbleib beim TV Jahn verabschieden soll.

Bedingt durch den Ausfall hatten die Hiesfelder am Dienstag einen Test gegen den Landesligisten SV Hönnepel-Niedermörmter vereinbart, der 2:3 verloren ging. „Wir haben eigentlich gut gespielt, gut gegen den Ball gearbeitet, aber die Absicherung nach hinten vollkommen vernachlässigt“, erklärt Drotboom, der fünf U19-Spieler einsetzte und nach dem 0:3-Rückstand vor der Pause immerhin mit Freude zur Kenntnis nahm, dass Kevin Menke noch vor und Nicolai Pakowski nach der Pause das Ergebnis noch verkürzten. „Am Ende haben wir nur noch zu zehnt gespielt, weil ich Gino Mastrolonardo vorsichtshalber vom Feld genommen habe und niemanden mehr zum Wechseln hatte.

Weniger schön war dann, dass sich danach auch noch Danijel Gataric verletzte und mit dem Krankenwagen vom Feld musste. „Er ist im Rasen hängen geblieben, irgendetwas ist da am Knie. Ein MRT steht noch aus, aber ausfallen wird er sicher erst einmal“, sagt Drotboom, der damit nun auf beide Gataric-Brüder verzichten muss. Es wird also wieder das eine oder andere Experiment geben müssen.

„Der VfB hat ein paar echt gute Leute wie Stephan Schaumburg und mit Marc Bach auch einen Trainer, den ich sehr schätze. So leid es mit tut, aber wir brauchen die Punkte aktuell nötiger“, sagt Drotboom in Richtung seines Kollegen, der als Zwölfter mit seinem Team derzeit sechs Punkte mehr auf dem Konto hat als die Hiesfelder, die nun aber auch das Nachholspiel noch in der Hinterhand haben. „Eigentlich geht in der Liga kaum jemand davon aus, dass Hilden noch in Gefahr gerät. Wir haben sicherlich eine gute Chance, aber uns muss klar sein, dass wir in jedem Spiel ans Limit gehen müssen. Mit 90 Prozent gibt es was auf die Fresse“, betont er.

Abteilungslieter Gerd Ott ist nach der Entscheidung, mit Markus Kay als Trainer und Kevin Corvers als Assistent in die kommende Spielzeit zu gehen, derweil damit beschäftigt, den Kader für die kommende Spielzeit zu bauen. „Mit den tragenden Säulen der Mannschaft sind wir in Gesprächen, und es sieht derzeit gut aus, dass wir sie bei uns behalten können“, erklärt er. „Gemäß dem Leitbild, dass ich hier im Verein entwickelt habe, soll es aber der Plan sein, jungen und entwicklungsfähigen Spielern hier eine Plattform zu bieten.“

Quelle: fupa.net