Mit neuem Selbstbewusstsein geht Thomas Drotboom mit seinem TV Jahn Hiesfeld in das Kellerduell bei Schwarz-Weiß Essen am Sonntag

Für den TV Jahn Hisfeld hätte der Start ins Jahr 2019 kaum besser laufen können. Sechs Zähler aus den beiden ersten Spielen haben die Hoffnung der Dinslakener genährt, sich vielleicht doch noch aus dem tiefen Tabellenkeller zu befreien. Und danach sah es sogar so aus, als könne ETB Schwarz-Weiß Essen am Sonntag mit einem Sieg überholt werden – doch dann kam das Nachholspiel der Mannschaft von Trainer Manni Wölpper.

„Damit, dass die Essener 3:0 gegen den 1. FC Bocholt gewinnen, hatte bei uns natürlich auch niemand gerechnet, aber damit sollte dem Letzten klar sein, dass das ein ganz heißer Tanz für uns wird“, sagt Hiesfelds Teammanager Thomas Drotboom. „Unser Ziel muss es aber dennoch sein, auch in Essen zumindest nicht zu verlieren. Ich freue mich schon sehr auf das Spiel in diesem tollen Stadion gegen den von mir sehr geschätzen Kollegen“, fügt er im Wissen an, dass selbst freundschaftliche Verhältnisse über 90 Minuten kaum einen Platz haben werden.

Über Karneval gab Drotboom seinen Jungs frei. „Ich habe das mit dem Satz garniert, dass ich es schon merken werde, wenn sich da jemand die Birne wegballert. Da muss ich mir aber auch keine Sorgen machen. Denn ich hatte auch angeregt, dass es gut wäre, wenn jeder zumindest eine Einheit für sich macht. In dieser Richtung habe ich dann sogar Rückmeldungen nach Laufrunden von Spielern erhalten, einfordern muss ich sowas gar nicht“, erklärt Drotboom.

Personell wird ihm am Sonntag zumindest Kevin Corvers mit seinen anhaltenden Kniepoblemen nicht zur Verfügung stehen. Derzeit agiert der zu den Hiesfeldern gestoßene Carlsson Muyuk Tekum Tembu neben dem formstarken Kevin Krystofiak in der Innenverteidigung. „Und das hat der Junge wirklich sehr ordentlich gemacht“, lobt der Teammanager. „Für uns wird es wichtig sein, die Jungs nicht zu überlasten und immer wieder dafür zu sorgen, dass sie am Wochenende spielbereit sind.“ Sollte beim Traditionsklub am Uhlenkrug wirklich noch ein weiterer Erfolg gelingen, so wären die Hiesfelder tatsächlich wieder mittendrin im heißen Abstiegskampf. Und ehrlich: schon diese Option hatten so nicht alle Beobachter erwartet.

Quelle: fupa.net