Der TV Jahn Hiesfeld unterliegt dem TSV Meerbusch mit 1:3 +++ Sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz

Eines kann dem TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga aktuell sicherlich niemand absprechen. Der Wille, die Unversagtheit, es immer wieder versuchen zu wollen, auch wenn es Nackenschläge hagelt, daran mangelt es sicherlich nicht. Doch anders als in der Vorwochen war beim 1:3 in Meerbusch am Samstag diesmal auch die Leistung der Dinslakener nicht das Gelbe vom Ei.

Anders als noch in den beiden Vorwochen hatte es diesmal bei Kevin Menke und dessen Problemen mit dem Fuß für einen Einsatz nicht gereicht. Dennoch gab es schon in den ersten zehn Minuten zwei Chancen, mit denen die Hiesfelder durchaus hätten in Führung gehen können – durch Damiano Schirru und Philipp Goris, der für Menke in die Startelf gerückt war. Doch es bleibt dabei: Irgendwie bekommen die Hiesfelder es, anders als in den Jahren zuvor, derzeit nicht hin, den Ball über die Linie zu drücken. Dass es in den Vorjahren geradezu die Stärke des Drotboom-Teams war, eben nicht so viele Chancen für die nötigen Tore zu brauchen, rächt sich vielleicht deshalb aktuell umso bitterlicher.

Und die Parallelen zu den Vorwochen bleiben auch erhalten, denn die Gastgeber machten dem Jahn durchaus vor, wie sich das besser lösen lässt. Nach 28 Minuten ging es schnell, letztlich zu schnell für die Hiesfelder, als Said Harouz zur Führung traf. Und elf Minuten später fungierte der Schütze des Führungstreffers dann als Vorlagengeber, als Jamie van de Loo zum 3:0 vollendete.

Ein besseres Signal zur Aufholjagd, als Goris dieses dann in der 44. Minute gab, kann es eigentlich kaum geben. Denn von Schirru eingesetzt tanzte er erst einen Gegenspieler aus, spielte Billard mit dem Torpfosten und traf so zum Anschluss. Das führte dazu, dass die Hiesfelder nach dem Wechsel einen deutlich verbesserten Eindruck machten. Einzig das 2:2 fehlte, und das war dann mit dem 3:1 von Meerbuschs Ryo Terada nicht mehr möglich.

Teammanager Thomas Drotboom äußerte sich später über das Gespann nicht gerade lobend, sprach in dieser Situation jedoch nur von einem abseitsverdächtigen Tor. In vielen anderen Situationen sei die Beurteilung eindeutiger falsch gewesen. Doch letztlich ist der Hiesfelder Verantwortliche klug genug zu wissen, dass dies aktuell nur Randerscheinungen sind, die es nicht einfacher machen, aber natürlich nicht der Grund für die Probleme. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt für den Vorletzten bereits sechs Zähler.

Quelle: fupa.net