Vor dem Spiel beim TSV Meerbusch am Samstag um 17.30 Uhr hat Hiesfelds Teammanager Thomas Drotboom noch einmal Artikel gelesen, die so alt noch gar nicht sind

Bereits am Samstag um 17.30 Uhr wird es für den TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga wieder ernst. Die Reise geht dann zum Sechsten TSV Meerbusch – und der Aufsteiger hat mit 26 Zählern aktuell doppelt so viele auf dem Konto wie der Vorletzte aus Dinslaken. Der TV Jahn hofft darauf, in Meerbusch vielleicht mal nicht so vom Pech verfolgt zu sein wie seit vielen Wochen.

Denn gebetsmühlenartig ist auch den Traineraussagen der jeweiligen Gegner zu entnehmen, dass der TV Jahn bei den Punkteteilungen oft das bessere und bei Niederlagen nicht unbedingt das schlechtere Team war. Einziges Problem war dabei die Chancenverwertung, und als die beim Dreierpack des Torjägers Kevin Menke gegen Velbert funktionierte, da machte der Gegner dann eben wieder ein Tor mehr als die Hiesfelder.

„Natürlich weiß auch ich, dass wir im Pokal gegen Monheim acht Top-Chancen hatten und nur ein Tor machen, während die Monheimer vier haben und dreimal treffen. Aber was soll man den Jungs da sagen, wie soll ich ihnen einen Vorwurf machen“, sagt Teammanager Thomas Drotboom, der uns verriet, was er unter der Woche zur persönlichen Motivation gemacht hat. „Ich habe mir ein paar ältere Artikel durchgelesen, das ist bei FuPa ja kein Problem. Das war ein richtig schönes Gefühl, das werde ich der Mannschaft beim Training auch noch empfehlen“, erklärte er. Und so alt waren die Artikel noch gar nicht, vielleicht hilft auch, sich das klarzumachen.

Personell bleiben die Meldungen weiter durchwachsen. Wie schon bei den beiden vorigen Auftritten wird sich auch vor dem Spiel in Meerbusch wieder erst kurzfristig entscheiden, ob der Fuß von Kevin Menke einen Einsatz zulässt. Fraglich ist auch Pascal Spors, der unter der Woche flach lag. „Da müssen wir noch abwarten, was es ist. Wenn er Fieber hat, ist er sowieso raus“, sagt Drotboom. Gute Nachrichten gibt es bei Schlüsselspieler Gino Mastrolonardo. „Er ist seit Donnerstag wieder im Training. Für Meerbusch reicht es sicher noch nicht, aber vielleicht kann er gegen Homberg schon wieder ein Thema werden“, sagt der Teammanager. Direkte Alternativen sind hingegen Maik Goralski und Kaba Alkebulan, der auch wieder voll trainiert hat.

Quelle: fupa.net