Die Dinslakener waren auch im Niederrheinpokal wieder das bessere Team, können sich dafür aber naürlich auch im Niederrheinpokal nichts kaufen

Gerne hätte sich der TV Jahn Hiesfeld im Niederrheinpokal beim 1. FC Monheim ein wenig Selbstvertrauen für den Jahres-Endspurt in der Oberliga geholt, um vielleicht mit einer verbesserten Ausgangsposition in das neue Jahr gehen zu können. Doch daraus wurde am Samstag im strömenden Monheimer Regen nichts, die Mannschaft von Teammanager Thomas Drotboom kassierte eine 1:3-Niederlage, die mal wieder nicht nötig gewesen wäre.

Problematisch ist an der Lage natürlich, dass es auch für ein Trainerteam womöglich einfacher wäre, wenn es konkretere Kritikpunkte geben würde, an denen sich gezielt arbeiten ließe. Das Problem ist aber fast ausschließlich die Verwertung der auch in Monheim wieder zahlreichen Chancen. Schon vor dem Rückstand nach einer halben Stunde durch einen Sonntagsschuss von Philipp Hombach (klar, das passiert dann auch noch) gab es gute Chancen, auch danach ließ Hiesfeld nicht nach. Kevin Menke, der sich einsatzbereit gemeldet hatte, brachte den Ball aber ebenso nicht über die Linie wie Ekin Yolasan unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Weietere Chancen folgten, doch Tore fielen nicht.

Anders bei den Gastgebern. Und da hier Benjamin Schütz und Noah Salau innerhalb von nur fünf Minuten zwischen der 61. und 66. Minute das Ergebnis auf 3:0 stellten, war das Spiel damit vorzeitig gelaufen. Zwar verkürzte der aktuell blendend aufgelegte Dalibor Gataric zehn Minuten vor dem Ende auf 1:3, doch mehr als Hoffen folgte danach nicht mehr. „Das ist für die Jungs genauso schwierig wie für Markus Kay und mich als Trainer. Wir hatten schon vor der Pause drei glasklare Chancen und hätten 3:0 führen können. Stattdessen hat Monheim eigentlich keine, macht daraus aber das Tor. Und selnst nach der Tor zum 1:3 wäre es für uns nöch durchaus drin gewesen, zum 3:3 zu kommen. Da weiß man wirklich fast nicht mehr, was man sagen soll“, erklärte Drotboom.

Bis sich das Team am Dienstag zum Training wieder trifft, wird ihm aber sicherlich etwas eingefallen sein – war das soch bisher noch immer so. Weiterhin kann es aber nur darum gehen, die guten Leistungen endlich in Zählbares zu verwandeln. Und diese war am Samstag so gut, dass die zahlreichen mitgereisten Fans dem Team zur Pause und auch nach dem Abpfiff viel Applaus spendeten. „Den Anhängern muss man wirklich mal ein Riesen-Kompliment machen. Die Sin mit Trommel und allem drum und dran nach Monheim gekommen, das war für mich wirklich absolut großartig“, gab es für Drotboom den Anlass zum Dank. Die Mannschaft ist dann nach dem Ausscheiden nach Anraten des Trainers am Samstag auf die Piste gegangen. Vielleicht war da ja auch ein wenig Zielwasser im Spiel.

Quelle: fupa.net