Teammanager Thomas Drotboom hat vor dem Heimspiel gegen die SSVg Velbert von Nicolai Pakowski und Gino Mastrolonardo schlechte Nachrichten bekommen – nimmt die Lage aber an

Leicht wird sie ohnehin nicht – die Mission des TV Jahn Hiesfeld, am Samstag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen die SSVg Velbert Punkte für das Verlassen der Abstiegsplätze zu sammeln. Denn immerhin kommt der Gegner mit der Referenz von drei Siegen in Folge und zwölf dabei geschossenen Toren. Doch das ist vielleicht noch nicht einmal das Problem von Teammanager Thomas Drotboom. Vielmehr drücken in zwei schwere Verletzungen im Kader.

„Nicolai Pakowski hat sich schwer am Sprungelenk verletzt, wird mindestens acht Wochen pausieren müssen. Und auch die Reizung an der Patellasehne, mit der sich Gino Mastrolonardo seit einigen Wochen plagt, wird ihn für eine Weile aus dem Spiel nehmen“, erklärt Drotboom – wohl wissend, dass er damit auf eine seiner zentralen Säulen und mit Pakowski auf einen jungen Wilden verzichten muss, den er zuletzt immer wieder gelobt hatte.

„Aber sollen wir jetzt den Kopf in den Sand stecken? Das bin ich nicht“, sagt Drotboom, der sich dann eben mit den Spielern etwas einfallen lässt, die ihm zur Verfügung stehen. Nicht zutreffen wird das zudem auch auf den gelb-rot-gesperrten Kevin Krystofiak und Pascal Spors, der nach der fünften Gelben pausieren muss. „Dafür stehen mir Danijel Gataric und Ekin Yolasan zwei Spieler wieder zur Verfügung. Zwar haben beide natürlich noch Rückstand, aber dann spielen halt beide eine Halbzeit. Das ist mir auch egal“, sagt Drotboom kurz bevor er den Platz zum Training am Donnerstag betritt.

Am Freitag wird dann auch Tim Felkenreck zum Abschlusstraining wieder dabei sein, ergänzt durch David Feldhoff, einen weiteren A-Jugendlichen. „Die Jungs sind einfach gut und haben natürlich richtig Bock darauf, bei uns mitzumachen. Ich habe auf jeden Fall noch zwei, drei Asse im Ärmel“, sagt Drotboom, der weiß dass er der starken Velberter Offensive aktuell auf jeden Fall eine sehr gut aufgelegte Defensive entgegen stellen kann. „Diesen Trumpf müssen wir so lange wie möglich ausspielen und versuchen, dass gezielte Nadelstiche zu setzen.“ Und wenn der Bann einmal gebrochen ist, kann sicherlich in jedem Oberliga-Spiel etwas gehen. „Zudem spielen wir auf unserem Kunstrasen, das taugt und eigentlich auch ganz gut.“ Dort wird es also dann die Aufgabe sein, den starken Velberter Angriff um Leroy Mickels in den Griff zu bekommen.

Quelle: fupa.net