Gegen den 1. FC Kleve gab es trotz Führung und späterer Unterzahl nur ein 1:1.

Es ist und bleibt wie verhext für den TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga. Die Chancen, die sich das Team gegen den Aufsteiger 1. FC Kleve erspielt, hätten für einen Sieg eigentlich deutlich reichen müssen. Doch der Ball wollte wieder nur einmal über die Linie, und Glück mit den Entscheidungen des Schiedsrichters hatten die Gastgeber auch nicht gerade.

„Ich möchte das jetzt auf gar keinen Fall als Ausrede anführen, weil wir selbst fünf, sechs glasklare Chancen hatten, mit denen wir das Spiel für uns hätten entscheiden können“, betonte Teammanager Thomas Drotboom. „Aber Fakt ist auch, dass Kleve einen Elfmeter bekommt, den sie zum 1:1 nutzen, während wir nach der Pause auch einen bekommen, den der Schiedsrichter nach einer Behandlungspause zurücknimmt. Ich sage nicht, dass es auf jeden Fall ein Elfmeter war. Aber Gino Mastrolonardo musste danach verletzt aus dem Spiel.“

Begonnen hatte das Spiel gut für die Dinslakener, nach nicht einmal zehn Minuten traf Damiano Schirru zum 1:0. In der Folge ließen die Hiesfelder eine Reihe guter Chancen aus. „Alleine Pascal Spors hätte das Spiel gleich mehrfach entscheiden können. Es war ein Spiel, das wir in den Vorjahren wohl 3:1 oder 4:1 gewonnen hätten“, äußert der Teammanager, der als Stärke seines Teams in den Vorjahren stets die Effektivität vor dem Tor ausgemacht hatte. Der Elfmeter vor der Pause brachte stattdessen den Ausgleich durch Nedzad Dragovic, ebenfalls noch vor der Pause sah dann Abdullo Saidov die Ampelkarte.

„Wir haben dann etwas umgestellt und das Spiel schon dominiert, aber das Tor machen wir nicht, und zum Schluss haben wir immer mehr riskiert und mussten noch aufpassen, dass wir nicht noch ein Gegentor kassieren“, schildert Drotboom. So blieb es am Ende bei einer ordentlichen Defensivleistung, die aber wieder nur einen Punkt brachte, zum dritten Mal in Folge.

Ein Lob des Trainers gab es für Kevin Krystofiak, der auf der Sechser-Position eine starke Partie zeigte. In der kommenden Trainingswoche muss Drotboom gemeinsam mit Trainer Markus Kay überlegen, wie sie vielleicht noch aus dem einen oder anderen Spieler eine solche Leistung herauskitzeln können. Vielleicht müssen dabei sogar ungewöhnliche Dinge gedacht werden – wie etwa der Einsatz von Spielern auf einer anderen Position. Sicherlich werden die sportlich Verantwortlichen nichts unversucht lassen, um aus dem Team herauszuholen, was ja fraglos vorhanden ist.

Quelle: fupa.net