Mit einem Sieg gegen den 1. FC Kleve könnte der TV Jahn Hiesfeld die Situation in der Oberliga deutlich entspannen.

Ein wenig darf sich Thomas Drotboom als Teammanager des TV Jahn Hiesfeld seit ein paar Wochen fühlen wie bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Eigentlich müssten die Hiesfelder mit einem dreifachen Punktgewinn ein wenig für Befreiung sorgen, machen es dann nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, und die Situation bleibt wie in der Vorwoche. So ist es auch vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger 1. FC Kleve (Sonntag, 15 Uhr).

„Die Klever können und sie sollen auch mit dem zufrieden sein, was sie bisher in dieser Saison erreicht haben. Dennoch müssen wir regulär eigentlich die drei Punkte holen und dafür sorgen, dass um uns herum mal wieder ein wenig Ruhe einkehrt“, sagt Drotboom, fügt aber auch gleich hinzu: „Innerhalb der Mannschaft ist alles unglaublich in Ordnung, da ziehen weiter alle an einem Strang, jetzt vielleicht sogar noch etwas mehr als vor ein paar Wochen. Deshalb glaube ich auch, dass wir das schaffen werden. Aber wenn der Rückstand nicht größer werden soll, müssen wir endlich gewinnen. Und die Jungs wollen auch. Wir haben nun im November, auch mit dem Pokalspiel in Monheim, die Chance zu zeigen, dass das Team lebt. Und das wollen wir tun.“

In der Tat ist in der Tabelle noch nichts passiert. Mit einem einzigen Sieg könnte der TV Jahn im besten Fall sogar mit dem rettenden Ufer nach Punkten schon gleichziehen. Die Klever haben bisher 17 Punkte gesammelt, sind also auf dem Weg, zur Saison-Halbzeit mit den tiefsten Regionen der Tabelle nichts zu tun zu haben. Zwischendurch drohte allerdings auch die Bilanz des Teams von Trainer Umut Akpinar ein wenig zu kippen. Vom 7. bis zum 10. Spieltag gab es aus vier Spielen nur einen Punkt, dafür dann zuletzt aber zwei Siege gegen den SC West und den FSV Duisburg. Duelle mit dem Teams von unten beherrscht Kleve also – ein Trend, den die Hiesfelder aufzuhalten versuchen.

Nicht zurückgreifen können wird Hiesfeld dabei auf die Dienste seines Angreifers Philipp Goris. Dessen Knieverletzung hat sich aber zumindest nicht als Bänderriss herausgestellt. „Die Bänder sind gedehnt, er hat die ganze Woche schon wieder auf dem Ergometer trainiert. Am liebsten würde er schon wieder spielen, sieht aber selbst ein, dass das unvernünftig wäre. Gut finde ich diese Einstellung natürlich trotzdem“, erklärt Drotboom. Ekin Yolasan steht nach Antibiotika-Einsatz unter der Woche krank nicht zur Verfügung, dafür hat Kevin Corvers den Einsatz vom Wochenende gut überstanden und wird wohl auch gegen Kleve mitmischen können.

Quelle: fupa.net