Statt des erhofften Befreiungsschlages gab es für die Mannschaft des TV Jahn Hiesfeld am Sonntag in Speldorf ein 0:0, das es beim Abstiegsplatz belässt.

Zwar passiert beim TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga aktuell nichts wirklich Schlimmes, doch das Team kommt einfach nicht von der Stelle, schafft nicht den Sieg, der vielleicht die Wende herbeiführen könnte und das Team von den Abstiegsplätze befreit. Am Sonntag gab es die nächste Chance dazu beim Vorletzten VfB Speldorf, das Ergebnis war ein 0:0.

Sicherlich ist das torlose Remis ebenso wenig ein Beinbruch wie das 1:1 der Vorwoche gegen den FSV Duisburg, nur in der Summe sind die beiden Punktgewinne für ein wirklich positives Zeichen eben zu wenig. Wäre eine der beiden Partien gewonnen worden, so würde der Abstand auf das rettende Ufer gerade mal ein Pünktchen betragen. So sind es drei, und nun gilt es wirklich aufzupassen, dass der Abstiegsplatz nicht zementiert wird.

Aktuell gibt es aber auch einfach wenig, das Teammanager Thomas Drotboom und Trainer Markus Kay in die Karten spielen würden. Verletzt brachen jüngst mit Philipp Goris und Nikolai Pakowski zwei Alternativen in der Offensive weg, Abdoulaye Sakho war nicht einsetbar, weil er zu spät zur Platzanlage der Mülheimer kam. Die beiden logischerweise nicht vor Selbstvertrauen strotzenden Teams waren zu Beginn der Partie erst einmal um Sicherheit bemüht, die beiden ersten Chancen hatten dann die Speldorfer, doch nach 18 Minuten schiterte Patrick Dutschke an Hiesfelds Keeper Alex Gbür, nach weiteren 18 Minuten kratzte Dennis Wichert einen Ball von André Trienenjost noch von der Linie. Die dickste Chance der ersten Hälfte hatte dann im Gegenzug aber Hiesfelds Stefan Jagalski, der frei vor dem Kasten allerdings nur den Pfosten traf. Wenn man kein Glück hat, kommt eben auch noch Pech dazu.

Das jedoch kann nach zwölf absolvierten Partien auch nicht der einzige Grund sein. Kurz vor der Pause hatte Kevin Krystofiak dann auch für den TV Jahn die zweite gute Gelegenheit, doch einem Abschluss fehlte der nötige Druck. In der zweten Hälfte fehlten dann auch diese wenigen, guten Chancen noch über weite Strecken. Erst in den letzten Minuten der Partie hatte Pascal Spors erst selbst die Chance zum Siegtreffer, verhinderte auf der Gegenseite in der 89. Minute auf der Linie aber auch den K.o. – in allen anderen Situationen hatte Alex Gbür im Hiesfelder Tor das Geschehen im Griff.

Der Druck auf den TV Jahn wird also nicht geringer werden vor dem kommenden Duell am Sonntag, wenn der Aufsteiger 1. FC Kleve in Dinslaken zu Gast sein wird.

Quelle: fupa.net