Für den TV Jahn Hiesfeld steht beim VfB Speldorf in der Oberliga am Sonntag das nachste Kellerduell an +++ Philipp Goris am Knie verletzt.

Nachdem es am vorigen Sonntag gegen Schlusslicht FSV Duisburg nur zu einem 1:1 gereicht hat, obwohl es selbst in einem eher schlechten Spiel der Hiesfelder genügend Chancen gab, die Partie für sich zu entscheiden, soll es nun im Gastspiel beim Vorletzten VfB Speldorf, der mit acht noch einen Zähler weniger hat als die Hiesfelder, endlich wieder einen Sieg geben.

Und Teammanager Thomas Drotboom macht keinen Hehl daraus, was er in Speldorf erwartet. „Wir müssen jetzt! Da gibt es nichts. Wir müssen in diesem Spiel versuchen, hinten so wenig wie möglich zuzulassen, und vorne dann das eine oder andere Ding nutzen“, sagt er, was eigentlich jeder weiß und anstrebt, was in manchen Situationen aber dennoch so schwierig umzusetzten ist. „Vor ein paar Tagen kam Dalibor Gataric noch zu mir und sagte, die Mannschaft könne und wolle, sie müsse eben einfach mal ein paar Spiele gewinnen“, berichtet Drotboom. Genau das ist aber oft im Fußball das Probleme: Erfolgerlebnisse lassen sich nur selten herbeireden, sie müssen auf dem Platz erarbeitet werden.

Das wollen am Sonntag sicherlich auch die Gastgeber versuchen.Die haben zuletzt am 9. Spieltag 2:0 beim VfB Hilden gewonnen, danach gegen TuRU noch einen Punkt geholt und Niederlagen gegen die Top-Teams aus Homberg und Bocholt kassiert. Das das knappe 1:2 gegen den Liga-Dominator Homberg zeigt, dass der Tabellenstand nicht immer ein verlässlicher Ratgeber sein muss. Wer sollte das besser wissen als die Hiesfelder selbst. „In Speldorf haben wir ohnehin noch etwas gutzumachen, weil wir da im Vorjahr nicht gut ausgehen haben“, fügt der Teammanager noch an. In Speldorf gab es da ein 1:1, das Heimspiel zuvor endete 0:0.

Immerhin stimmt es weiterhin innerhalb des Teams. Nach dem Abschlusstraining am Freitag feiert die Mannschaft gemeinsam die Geburtstage von Dennis Wichert und Damiano Schirru. „Das finde ich auch klasse, dass das bei uns so ist und dann nach dem Training auch alle da bleiben. Das hat uns immer stark gemacht, und das stärkt natürlich auch den Glauben, dass wir das schaffen werden“, sagt Drotboom. Auch personell gibt es positive Zeichen. Dalibor Gataric, Ekin Yolasan und Kevin Corvers sind wieder fit und bieten sich dem Trainer als Alternativen an. Wie auch immer er sich entscheidet, die Alternativen auf der Bank sind damit deutlich größer. Mit dabei ist auch wieder Kaba Alkebulan.

Dennis Wichert hingegen hat zuletzt nur Lauftraining absolviert, angeschlagen ist auch der zuletzt aber ohnehin nicht eingesetzte Schlussmann Dominik Weigl. Positive Zeichen gibt es auch vom im Sommer verpflichteten Schlussmann Marian Ograjensek. Der trainiert seit Wochen wieder individuell. Ein Einsatz ist zwar noch nicht in Sicht, aber immerhin das Ende des Tunnels für den 22-Jährigen. Sorgen macht aktuell nur Angreifer Philipp Goris. „Er hat sich das Knie verdreht und nun einen MRT-Termin. Da müssen wir abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt Drotboom. Einen tollen Eindruck hat im Training auch Jan-Luka Husmann hinterlassen. „Der Junge entwickelt sich ausgezeichnet“, lobt der Teammanager. Hier scheint ein baldiges Startelf-Debüt nicht ausgeschlossen.

Quelle: fupa.net