Nur 1:1 daheim gegen Schlusslicht FSV Duisburg.

Es sollte der erhoffte Befreiungsschlag für den TV Jahn Hiesfeld werden. Nach dem souveränen 5:1 beim Landesligisten MSV Düsseldorf am Mittwoch hatte der Dinslakener Oberligist geplant, mit einem Sieg gegen Schlusslicht FSV Duisburg einen Schritt in Richtung Mittelfeld zu machen. Doch daraus wurde beim 1:1 daheim nicht wirklich etwas. Immerhin verbessert sich der TV Jahn durch den Zähler vom vorletzten auf den viertletzten Rang, der aber immer nich ein Abstiegsplatz ist.

Eigentlich begann die Partie auch durchaus vielversprechend. Bereits nach zwölf Minuten führte die Mannschaft von Teammanager Thomas Drotboom mit 1:0, nachdem Nicolai Pakowski einen Freistoß in den Strafraum gelupft hatte, der wiederum Kevin Krystofiak fand, der zum 1:0 vollstreckte. Ein Umstand, der einen Team normalerweise Sicherheit gibt. Das Beste, was sich über das Spiel der Hiesfelder in dieser Phase sagen lässt, ist die Tatsache, dass der TV Jahn den Gegner bis zur Pause nur selten in gefährliche Situationen kommen ließ, diese fand er aber auch selbst kaum. Und als Kevin Menke in der 23. Minute nach einem Fehler der FSV-Defensive nach einem Solo den Ball über den FSV-Keeper schlenzte, traf er lediglich den Pfosten.

Nach der Pause hatten die Hiesfelder dann in einer Situation sogar Glück, als Keeper Alex Gbür, der den Vorzug vor Kenneth Hersey erhielt, in einen Zweikampf mit Enes Bayram ging, doch die Pfeife des Schriedsrichters blieb stumm. Zwei weitere, gute Möglichkeiten erspielten sich die Hiesfelder dann doch, aber gleich nach der Pause schoss Damiano Schirrru nach einer Vorarbeit von Philipp Goris überhastet, Gino Mastrolonardo scheiterte in der 65. Minute mit dem Außenrist ebenfalls ein wenig zu lässig. Das wäre alles nicht so dramatisch gewesen, hätte der FSV nicht unmittelbar zuvor nach einem Fehler des TV Jahn seine Chance zum 1:1 durch Güngör Kaya genutzt. So trauerte Drotboom den vergebenen Möglichkeiten später natürlich hinterher. „Wenn wir vier Tore gemcht hätten, was durchaus möglich war, dann wäre unser Spiel zwar immer noch nicht gut gewesen, aber davon hätte dann erstmal niemand gesprochen. So muss man einfach sagen, dass auch ich sehr enttäuscht bin, das war einfach zu wenig“, sagt Drotboom, der sich erstmal wieder etwas überlegen muss, wie er nun auf diesen Auftritt reagiert. „Mit einem Sieg hätten wir ein wenig Luft gehabt, so stehen wir gegen Speldorf gleich im nächsten Kellerduell wieder unter Druck.“

Die Duisburger sehen sich nun im Aufwärtstrend, wie Co-Trainer Cem Karaca nach der Partie bekundete, wollen im Heimspiel gegen den 1. FC Kleve nun mehr als nur einen Zähler. Positiv ist sicherlich aus Sicht des Aufsteigers, dass eine gewisse defensive Stabilität trotz erneut zahlreicher Ausfälle und damit verbundener Umstellungen erreicht wurde.

Quelle: fupa.net