Der TV Jahn Hiesfeld hat souverän die dritte Runde des Niederrheinpokals erreicht. Die Mannschaft von Teammanager Thomas Drotboom siegte am Dienstagabend beim Bezirksligisten VfL Repelen mit 5:0. Mann des Abends war dabei fraglos Pascal Spors, der die Tore eins bis vier auf seinem Konto gutschrieb.

Das Duo Thomas Drotboom/Markus Kay hatte sich am Montagabend in der Sauna den Schlachtplan für das Pokalspiel zurecht gelegt. Heraus kam dabei keineswegs eine B-Elf, sondern eine gute Startelf, in der allerdings Keeper Dominik Weigl, Philipp Goris, Dalibor Gataric und auch Kevin Corvers eine Pause bekamen, schließlich geht es am Sonntag ja schon in der Liga weiter. „Wir sind die Aufgabe ganz konzentriert angegangen, alle elf Jungs haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Repelen hatte in der 82. Minute die erste Ecke“, schilderte Drotboom, der schon zur Pause beim Stand von 3:0 ziemlich zufrieden sein durfte.

Diese drei Treffer kamen wie auch der vierte nach der Pause allesamt nach dem gleichen Strickmuster zustande. Kevin Kolberg brachte eine Standardsituation in den Strafraum, Pascal Spors vollendete mit dem Kopf. „Das war schon phänomenal, mit welcher Effektivität die Jungs das gespielt haben“, lobte der Drotboom, der bereits nach 57 Minuten den Endstand nach einem weiteren Treffer von Maik Goralski eingetütet sah. „Viele sagen dann, dass es ja nur ein Bezirksligist war. Aber das muss man so konzentriert dann auch erst hinbekommen.“

In der Startelf stand diesmal auch der am Sonntag nach der Pause bereits starke Abdoulaye Sakho, der einen ähnlich starken Auftritt auch über 90 Minuten zeigte. Auch Philipp Demler und Stafan Jagalski standen in der Startformation, später kam auch Jan-Luca Husmann noch in die Partie. „Alle wollten zeigen, dass auch sie uns helfen können. Es sieht aus, als könnten wir jetzt allmählich in den Flow kommen. Und es wäre natürlich die Kirsche auf der Torte, wenn wir am Sonntag auch in Hilden etwas holen würden“, sagte Drotboom bereits wieder mit dem Blick auf die kommende Aufgabe.

Bei den Hildenern gibt es allerdings erstaunliche Parallelen zu den Hiesfeldern. Auch hier gab es aus den ersten vier Oberliga-Partien nur einen Punkt, am vergangenen Sonntag gab es den ersten Sieg. Dabei gewannen die Hildener sogar 5:3 gegen die SpVg Schonnebeck, der die Hiesfelder in der Woche zuvor noch 2:3 unterlagen. „Es ist klar, dass wir nach diesem Resultat auch gewarnt sind. Aber die Jungs gehen jetzt natürlich mit einem ganz anderen Gefühl auf den Platz. Wir werden sicherlich alles versuchen, um da nachzulegen“, erklärte Drotboom.

Quelle: fupa.net