Nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat der TV Jahn Hiesfeld einen ersten großen Schritt zur Trendwende geschafft und gegen die Sportfreunde Baumberg beim 2:2 einen verdienten Punkt geholt. Drin war allerdings sogar noch mehr, stand es bei Ablauf der regulären Spielzeit doch sogar noch 2:1 für die Gastgeber.

In der ersten Minute der Nachspielzeit sorgte Angreifer Jannik Weber jedoch noch dafür, dass die Baumberger doch einen Zähler mitnahmen. „Als ehrlicher Mensch muss ich ja zugeben, dass das insgesamt verdient war. Deswegen bin ich auch kein bisschen sauer, höchstens ein wenig traurig, weil wir mit drei Punkten natürlich einen großen Schritt aus dem Keller gemacht hätten“, erklärt Teammanager Thomas Drotboom. „Unsere Leistung war auf jeden Fall eine Riesen-Steigerung zu Mittwoch, und eine Wahsinns-Steigerung zum Spiel vor einer Woche.“

Gar nicht so leicht war es nach dem Ausfall beider Außenverteidiger für Drotboom und Trainer Markus Kay, eine Formation für die Abwehr zu finden. Mit Pascal Spors hinten rechts gab es eine durchaus schon bewährte Lösung, Marvin Weßelburg auf der linken Seite war schon eher ein Experiment. „Aber Marvin hat da hinten ein Riesenspiel gemacht, da kann ich nur meinen Hut ziehen“, lobte Drotboom. Nach fünf Minuten war Spors dann auch noch für den Führungstreffer verantwortlich, per Kopf nach einem Eckstoß. Diesen glichen die Baumberger dann nach knapp einer halben Stunde durch Wiren Bhashar aus.

Knapp eine Stunde war dann gespielt, als Kevin Krystofiak bei einem langen Freistoß von Kevin Corvers am zweiten Pfosten lauerte und den Ball über die Linie drückte. „Da haben die Baumberger etwas geschlafen, was wir prima genutzt haben, aber das war bei unseren Gegentreffern letztlich ja auch so“, schildert Drotboom. Mehrere Gelegenheiten, seinen ersten Treffer für Hiesfeld zu erzielen, hatte auch Philipp Goris. „Er hat sich unglaublich für die Mannschaft aufgeopfert und ein ganz starkes Spiel gemacht, da werde ich ihm sicherlich keinen Vorwurf machen.“

Mehrere Gelegenheiten zum 3:1 waren da, eine hatte Goris noch unmittelbar vor dem Ausgleich. „Dann haben die Baumberger das beim 2:2 auch richtig schnell gespielt. Wenn meine Jungs da nach 90 Minuten nicht mehr so hinterher kommen, muss man irgendwann einfach auch akzeptieren, wenn der Akku ein wenig leer ist.“ Leichter wurde die Situation sicherlich auch dadurch nicht, dass mit Ioannis Alexiou zu Beginn der zweiten Hälfte der nächste Spieler aus der Abwehrkette verletzt aus dem Spiel musste. „Auf jeden Fall haben wir heute eine Leistung gezeigt, die klar macht, dass ich mir hier nicht ins Höschen machen muss“, erklärte Drotboom, der ein wirklich gutes Oberligaspiel gesehen hatte, auf seine ihm typische Art.

Quelle: fupa.net