Oberliga-Heimauftakt gegen den als Mitfavorit gehandelten VfB Homberg geht mit 1:4 verloren +++ Ex-Hiesfelder Danny Rankl trifft doppelt

Der Oberliga-Auftakt ist für den TV Jahn Hiesfeld am Sonntagnachmittag gegen den Liga-Mitfavoriten VfB Homberg tüchtig in die Hose gegangen. Die Mannschaft von Teammanager Thomas Drotboom unterlag dem Vorjahres-Dritten mit 1:4. Zwei Treffer erzielte dabei der Ex-Hiesfelder Danny Rankl, der in zweieinhalb erfolgreichen Jahren bei den Dinslakenern 42 Oberliga-Tore erzielt hatte. Nach 49 Minuten sah es beim Stand von 0:4 sogar nach einem Debakel aus, Damiano Schirru verkürzte dann in der 77. Minute noch auf 1:4.

„Unsere Schwachstellen lagen schon, so wie wir das auch befürchtet hatten, in der Defensive, und dann hat die bärenstarke Offensive der Homberger eben das damit angefangen, was man in ungünstigsten Fall befürchten musste, wobei man schon auch sagen muss, dass es auch noch ein oder zwei Gegentore mehr hätten werden können. Wenn der Gegner einfach so viel besser ist, dann muss man das auch sagen“, erklärte Drotboom. Dennis Wichert hatte kurzfristig dann doch passen müssen. Für ihn machte der junge Philipp Demler sein erstes Spiel. „Das hat er auch ganz gut gemacht, aber gewisse Dinge kann man von ihm dann einfach noch nicht erwarten“, sagt Drotboom seinen 19-jährigen Zugang in Schutz nehmend. Ioannis Alexiou und Kevin Kolberg haben ihren Job ebenfalls ordentlich gemacht. Noch völlig neben den Schuhen steht indes Kevin Krystofiak. Auch in der Vorsaison hatte er eine Weile nötig, bis er für die Mannschaft letztlich unverzichtbar wurde. Im Hinblick auf die Englische Woche, die Hiesfeld am Mittwoch nach Monheim führt, könnte es sicherlich eine Veränderung geben. Ob Kevin Corvers bis dahin wieder zur Verfügung stehen könnte, muss sich zeigen.

Nach 18 Minuten nutzten die Homberger ihre Überlegenheit erstmals aus. „Da haben wir die Homberger letztlich einfach flanken lassen, Julien Rybacki kommt dann aus dem Hintergrund und trifft. Das müssen wir einfach verhindern, während sie uns beim 0:2 dann schon ziemlich auseinander nehmen. Da spielen sie den Ball über drei, vier Stationen, spielen uns dann in den Rücken, und da stehen dann sogar zwei Mann. Das war schon großartig gespielt“, beschreibt er auch das 0:2 von Justin Walker. Und dann war in der 33. und 49. Minute auch noch der Ex-Hiesfelder Danny Rankl zweimal zur Stelle. „Zumindest seinen zweiten Treffer hätten wir auch verhindern müssen. Aber auch da konnte man im Formvergleich sehen, dass Kevin Menke noch weit von seiner Top-Form entfernt ist“, befand der Coach. Auch im Sturm könnte mit Philipp Goris die Alternative bald einsatzfähig sein.

Quelle: fupa.net