Nach einem 3:0 der Dinslakener schafften die Krefelder noch einmal den Anschluss, doch am Ende siegte der TV Jahn 4:2 +++ Wichert und Yolasan geben Zusage für die neue Saison
Der TV Jahn Hiesfeld hat am Abend des Gründonnerstag sein Heimspiel in der Oberliga gegen den VfR Krefeld-Fischeln mit 4:2 gewonnen und sich damit anders als noch am Sonntag beim SC West für eine gute Leistung auch belohnt. Damit ist der Mannschaft die Trendwende gelungen, die sich Trainer Thomas Drotboom gewünscht hatte – auch wenn die Partie für ihn nach der 3:0-Pausenführung nach dem Seitenwechsel auch etwas stressfreier hätte verlaufen dürfen.

Das Spiel begann ideal für die Hiesfelder, die bereits nach fünf Minuten durch Pascal Spors in Führung gingen. In der 24. Minute legte dann Nico Klaß das 2:0 nach, kurz vor dem Pausenpfiff schien das Spiel mit dem 3:0 von Marvin Weßelburg praktisch entschieden.“Marvin hat schon am Sonntag ein gutes Spiel gemacht, heute hat er das sogar mit einem Tor gekrönt. Man sieht an der Startaufstellung bei uns, dass wir aktuell durchaus schon das eine oder andere probieren. Und dabei haben wir in der ersten Halbzeit phantastischen Fußball gespielt“, lobte Drotboom. Neben Weßelburg stand auch Lennart Laader in der Startelf der Hiesfelder.

In der ersten Halbzeit vermisste Drotboom auf der Gegenseite den Einsatz und die Willenskraft einer Mannschaft im Abstiegskampf, vor denen er seine Mannschaft im Vorfeld gewarnt hatte. „Nach der Pause haben die Fischelner dann zugelegt, und genau davor hatten wir auch gewarnt. Aber in einer solchen Situation kann man oft sagen, was man will. Man macht dann doch oft einen Schritt weniger“, analysierte der Coach. Und nach gut einer Stunde wurde es so nochmal spannend, als die Fischelner innerhalb von zwei Minuten durch Robert Norf und Philip Reichardt auf 2:3 verkürzten. „Da haben wir einmal nicht aufgepasst, und bei der folgenden Ecke hat die Zuordnung nicht gestimmt, und schon stand es 2:3. Dann war mein Co-Trainer Markus Kay am Spielfeldrand mal kurz laut, und dann war die Konzentration auch wieder da. Wir haben danach zwar nicht so gespielt wie vor der Pause, aber das 4:2 hätten wir schon eher machen können“, befand Drotboom. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der Nachspielzeit, als Maik Goralski das 4:2 erzielte und die drei Zähler unter Dach und Fach brachte. „Sicher könnte man nach der Pause das Haar in der Suppe suchen, aber wir haben die Punkte geholt und vier Tore geschossen, dann muss man auch mal zufrieden sein. Aber natürlich hätten wir auf der anderen Seite auch gerne mal zu Null gespielt.“

Hinter den Kulissen wird derweil fleißig am Kader für die neue Saison gebastelt, und nachdem Kevin Hillebrand der Mannschaft am Wochenende mitteilte, dass er Hiesfeld im Sommer verlassen wird, gab es diesmal auch positive Nachrichten. „Dennis Wichert und Ekin Yolasan haben ihre Zusage für die kommende Saison gegeben, das sind natürlich ganz wichtige Signale“, erklärt Drotboom. Weitere Personalien würden in den kommenden Wochen von allen Verantwortlichen mit vollem Elan angegangen.

Quelle:fupa.net