Trainer Thomas Drotboom bleibt mit seinem Trainerteam auch 2018/19 für den Oberligisten verantwortlich

Für den TV Jahn Hiesfeld geht am Wochenende die zweite Saisonhälfte der Oberliga los, und das gleich richtig. Denn nach dem Spiel gegen den VfB Hilden am Sonntag (15 Uhr) geht es ungebremst weiter. Denn am Karnevalssamstag wird bereits das zweite Nachholspiel beim FSV Vohwinkel ausgetragen, und danach startet dann die Saison regulär.

Die Gäste aus Hilden haben mit bisher 18 Zählern kaum halb so viele Punkte gesammelt wie die Hiesfelder, weshalb sich auf dem Papier die Frage nach dem Favoriten nicht zu stellen scheint. Während die Hiesfelder an der Tabellenspitze schnuppern und diese ja sogar schon inne hatten, kämpfen die Hildener mit Trainer Marcel Bastians gegen den Abstieg. Im Hinspiel kamen die Hiesfelder am ersten Saison-Spieltag über ein 2:2 aber dennoch nicht hinaus. „Hier in Dinslaken gibt es viele Menschen, die auf die Tabelle schauen und dann sagen, dass wir vorher schon gewonnen haben. Das werden wir auch versuchen, aber leichte Spiele gibt es prinzipiell in dieser Liga nicht. Wer sich damit beschäftigt, weiß das auch“, sagt Trainer Thomas Drotboom. „Ich denke schon, dass wir insgesamt den stärkeren Kader haben. Und wenn wir gewinnen sollten und dann vielleicht eine Woche später in Vohwinkel auch etwas geht, sind wir voll mit dabei. Und aus dem Hinspiel haben wir auch noch etwas gutzumachen, da hätten wir nämlich auch gewinnen müssen.“

Die Mannschaft hat Drotboom sowohl durch verbale Einlassungen als auch auf dem Trainingsplatz gezeigt, dass sie heiß auf den Auftakt ist. Nun hofft der Coach, dass sein Team das ab 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz auch umzusetzen versteht. „Darauf hoffe ich, auch wenn die Vorbereitung insgesamt sicherlich nicht optimal war“, sagt er allerdings auch. Sicher verzichten muss der TV Jahn auf Dalibor Gataric, der noch so angeschlagen ist, dass er für einen Einsatz nicht in Frage kommt. Noch offen ist hingegen, ob Torhüter Kevin Hillebrand zwischen den Pfosten stehen kann. „Da werden wir und auch er aber sicherlich alles versuchen“, betont der Coach. Das gilt auch für Ekin Yolasan, der am Sonntag zum Spieltermin eigentlich Schicht hat, das letzte Wort aber noch nicht gesprochen sein soll.

Eine wichtige Entscheidung für die Zukunft ist bei den Hiesfeldern schon unter der Woche gefallen, auch wenn diese alles andere als eine Überraschung ist. Thomas Drotboom wird auch in der kommenden Spielzeit Cheftrainer sein, weiterhin unterstützt von seinem Co-Trainer Markus Kay und Torwarttrainer Uwe Roscher. „Ich habe eigentlich auch nie wirklich gedacht, dass es anders kommen könnte. Aber es gab da schon ein paar Dinge, von denen wir uns gewünscht haben, dass da etwas passiert. Und das wurde uns vom Verein auch signalisiert“, schildert Drotboom, der davon ausgeht, dass damit auch ein positives Signal für die Vertragsverlängerung einiger Spieler gesetzt ist. „Man spürt schon, dass das für die Jungs nicht ganz unwichtig war“, fügt er an. Am Sonntag wird sich zeigen, ob das vielleicht sogar einen echten Schub bedeutet.

Quelle:fupa.net