Hiesfelder Fußball-Oberligist glaubt an sechs Punkte aus den Spielen gegen Hilden und beim FSV Vohwinkel.

Zwei Partien muss der TV Jahn Hiesfeld noch bis zur Winterpause in der Fußball-Oberliga absolvieren, und die Chancen stehen gut, dass der Tabellenzweite seine komfortable Position behaupten kann.

Am morgigen Sonntag erwarten die „Veilchen“ um 14.15 Uhr den VfB Hilden, der als 15. auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert, nächsten Samstag geht es dann zum FSV Vohwinkel, der seine Position direkt vor den Hildenern einnimmt. „Wir wollen die letzten beiden Spiele positiv abschließen“, gibt Trainer Thomas Drotboom klipp und klar seine Devise vor.

Im günstigsten Fall könnte sein Team das neue Jahr schließlich direkt mit einem Topspiel gegen den momentanen Spitzenreiter SV Straelen beginnen: „Wäre doch schön, wenn da der Zweite auf den Ersten trifft – oder umgekehrt“, meint Drotboom. Auf jeden Fall will er gegen Hilden erstmal die Heimbilanz mit einem dreifachen Punktgewinn weiter ausbauen. „Und im Winter bekommen die Jungs ganz oft die Gelegenheit, auf die Tabelle zu schauen, während sie sich auf die restlichen Spiele vorbereiten.“ Das sollte eigentlich Motivation genug sein.#

In der Vorbereitung auf das Hilden-Spiel musste der Kader auf seinen Chefcoach allerdings zeitweise verzichten. Am Donnerstag ließ Drotboom das Training erkältet sausen: „Ich hab‘ die schwere Art der Männergrippe“, scherzt der 51-Jährige, „hoffentlich überlebe ich das bis Sonntag“. Die Spieler übten unter der Anleitung der Assistenten Markus Kay und Uwe Roscher, für Freitag hatte sich „Drötti“ allerdings vorgenommen, wieder dabei zu sein.

Gegenüber dem 2:1 gegen den 1. FC Bocholt wird er um Änderungen in der Startelf nicht herumkommen. Dalibor Gataric laboriert an einer Wadenverletzung, daher wird ein Platz auf der Außenbahn frei. In der Abwehr dürfte es darauf hinauslaufen, dass erneut Lennart Laader links verteidigt und Kevin Kolberg rechts, innen sind Kevin Krystofiak und Ioannis Alexiou gesetzt. Möglich, dass in die Formation insgesamt aber etwas offensiver als zuletzt auftritt.

(-dom-)
Quelle:rp-online.de