Der TV Jahn Hiesfeld hat die Sensation geschafft und den Wuppertaler SV aus dem Niederrheinpokal geworfen. Ein Garant dafür war Torwart Kevin Hillebrand, der gleich drei Elfmeter hielt.

Mit 6:5 (0:0) nach Elfmeterschießen schmiss der Oberligist den Favoriten aus dem Bergischen Land aus dem Niederrheinpokal. Wir haben mit einem der Pokal-Helden des TV Jahn Hiesfeld, Torwart Kevin Hillebrand, nach dem Spiel gesprochen.

Kevin Hillebrand, Sie haben die Sensation geschafft und den Regionalligisten Wuppertaler SV aus dem Pokal geschmissen. Wie fühlen Sie sich?
Es ist ein geiles Gefühl. So etwas muss man als Amateurfußballer mal erlebt haben.

Ich persönlich würde mir lieber einen der Großen wünschen.
Kevin Hillebrand, Torwart des TV Jahn Hiesfeld
Wie haben Sie das Spiel empfunden?
Ich denke, es war kein schönes Spiel für die Zuschauer, denn auf dem Boden ging absolut gar nichts. In der zweiten Halbzeit vor meinem Tor war noch weniger möglich als in der Ersten. Das waren absolut katastrophale Platzverhältnisse. Elfmeterschießen ist immer eine Lotterie, aber im gesamten Spiel haben wir wenig zugelassen.

Sie hatten den Sieg im Elfmeterschießen schon auf dem Fuß, haben den fünften Strafstoß aber verschossen. Was haben Sie danach gedacht?
Ich dachte schon, dass ich es „verkackt“ habe. Weil danach gingen ja die nächsten drei Elfmeter des WSV rein. Im Training übe ich mit meinen Torwart-Kollegen immer wieder Elfmeterschießen. Aber dieses Kapitel ist jetzt für mich geschlossen. Daher bin ich auch froh, dass ich doch noch einen halten konnte.“

Haben Sie einen Wunschgegner für das Halbfinale? Eher einen der Großen wie Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, den KFC Uerdingen oder doch den Landesligisten FSV Duisburg?
Der FSV Duisburg hat auch schon bewiesen, dass er einiges drauf hat. Ich persönlich würde mir lieber einen der Großen wünschen.

In der Liga stehen Sie derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Sie haben gezeigt, dass die mit Teams wie dem Wuppertaler SV mithalten können. Was geht noch in der Meisterschaft?
Wir sind jetzt nicht so vermessen und sagen, dass wir aufsteigen wollen. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir oben mitspielen wollen. Ziel ist es und bleibt es unter die ersten Fünf zu kommen.