Schon als kleiner Junge freute ich mich riesig auf dem Rasen der Dorotheen-Kampfbahn im Veilchentrikot spielen zu dürfen. Für mich und für viele andere auch,  war es das kleine Wembley-Stadion in unserer Region, in dem so manche sportliche Karrieren ihren Lauf nahmen oder nur geträumt wurden. Gegenüber den Nachbarvereinen spielte man hier auf Naturrasen und nicht auf roter bzw. schwarzer Asche, die bei manchen bis in die Ewigkeit Spuren in den Oberschenkeln, Knien und Ellenbögen  hinterließen.

In den sechziger Jahren dominierte dort der bis heute ansässige VfB Lohberg in der höchsten Amateurliga  und sorgte für Furore mit den legendären Spielen im Westdeutschen Pokal sowie im DFB- Pokal. Nach den Siegen im Westdeutschen Pokal u.a. gegen Alemannia  Aachen, verpasste man mit einer knappen 3:4 Niederlage den Sprung ins DFB Pokalviertelfinale gegen die Profimannschaft von Werder Bremen.

Foto M.Buettner

Nach diesen VfB- Erfolgen vor 54 Jahren und  seinen eigenen Erfolgen im Niederrhein-Pokal  in der Saison  2014/15 mit dem Finale gegen den MSV Duisburg vor 24.000 Zuschauern, versucht der TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld am kommenden Samstag 25.11.2017 (Anstoß 14:00 Uhr) in der Dorotheen- Kampfbahn im Niederrheinpokal Viertelfinale gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV mit einem Sieg ins Halbfinale einzuziehen. Hierbei erhofft sich das Oberligateam eine entsprechend große Unterstützung vom heimischen Dinslakener Publikum.

Mit etwas Glück können auch diesmal die Zuschauerinnen und Zuschauer gewinnen. Der Fußballoberligist bietet, die schon am 24.09. gestartete Veilchenglück Rubbellosaktion an. Rubbellos zum Preis von 2 Euro mit Spitzengewinne bis zu 3.000 Euro.

Jürgen Eimers
Stv. Abteilungsleiter  Fußball
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)