2:0-Erfolg gegen ETB Schwarz-Weiß Essen in der Dorotheen-Kampfbahn
Der TV Jahn Hiesfeld hat am Freitagabend das Duell mit ETB Schwarz-Weiß Essen in der Oberliga mit 2:0 für sich entschieden und nimmt damit zumindest bis zum Sonntag den dritten Tabellenplatz ein. „Ich hatte doch gesagt, dass wir Dritter werden wollten. Aber ganz ehrlich: Das hätte hier auch 0:0 oder 1:1 ausgehen können“, erklärte Hiesfelds Coach Thomas Drotboom sportlich fair. „Aber am Ende standen wir dafür zu gut.“

Den Führungstreffer erzielte Kevin Menke dabei in der 44. Minute mit einem Handelfmeter, den selbst Manuel Neuer nicht hätte halten können. „Ob man den geben konnte oder musste kann ich echt nicht sagen, weil ich das von mir aus nicht sehen konnte“, erklärte Drotboom. Personell hatte der Coach an zwei zentralen Punkten wechseln müssen, und hatte hier gar keine Probleme, im Gegenteil. In der Innenverteidigung gab Kevin Corvers sein Comeback, und zwar ein glänzendes. „Er war jetzt ein halbes Jahr lang weg und hat gespielt, als sei er nie weg gewesen“, lobte der Coach, der darauf natürlich spekuliert hatte. Ähnlich souverän präsentierte sich im Tor auch Alexander Gbür, der Kevin Hillebrand blendend vertrat. „Er hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt und auch Angriffe sehr gut eingeleitet. Ich bin insgesamt absolut stolz auf die Jungs.“

Auch dem Gegner mit Trainer Manni Wölpper machte Drotboom aber ein Kompliment. „Sie hatten sich schon ein gutes Konzept zurecht gelegt, wollten uns mit langen Bällen über die Außenpositionen packen. Aber auch da gab es gegen Kevin Kolberg und Robin Riebling kaum ein Durchkommen. Und neben Corvers in der Innenverteidigung kommt auch Kevin Krystofiak immer besser in Form. „Wenn da mal alle wieder dabei sind, bekomme ich innen ein echtes Luxus-Problem“, betonte Drotboom. In der Schlussminute konterten die Hiesfelder den Gast dann noch einmal klassisch aus, Menke vollendete seinen Doppelpack und schraubte sein Konto auf zehn Saisontore nach oben.

Wohl gefühlt haben sich die Hiesfelder aber auch beim VfB Lohberg in der Dorotheen-Kampfbahn. „Da haben manche Leute ja im Kopf, dass wir wer weiß was für Rivalitäten laufen hätten. Das ist absoluter Unsinn. Wir sind hier total nett und herzlich empfangen worden, auch für meine Mannschaft gab es ein Lob, wie wir uns hier präsentiert haben. Ich habe sehr gerne hier gespielt und tue das auch gerne wieder“, sagte ein glücklicher Trainer abschließend.

Quelle:fupa.net