Es bleibt dabei, dass der TV Jahn Hiesfeld sich auswärts weiterhin von seiner besten Seite zeigt. Beim Cronenberger SC, der zuletzt zweimal in Folge gewonnen hatte und dabei nicht zuletzt die SSvg Velbert bezwungen hatte, siegte das Team von Trainer Thomas Drotboom souverän mit 4:1 und hält damit den unmittelbaren Kontakt zu den Spitzenteams der Oberliga. Mehr als Platz sieben war am 11. Spieltag damit in Sachen Platzierung nicht drin, weil gleich sechs der sieben Top-Teams siegten. Umso wichtiger war der Sieg, um sich nicht abschütteln zu lassen.

„Wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht, den Ball gut durch unsere Reihen laufen lassen und kombiniert. Und wenn sich dann Chancen ergeben haben, dann haben wir diese auch konsequent genutzt“, erklärte Drotboom, der mit der Leistung seines Teams diesmal rundum zufrieden war. Auf den richtigen Weg brachte die Hiesfelder dabei ein Doppelpack des Torjägers Kevin Menke, der es damit dann inzwischen doch schon wieder auf acht Treffer bringt und Platz zwei der Liga-Torjägerliste einnimmt. Die Führung gelang ihm dabei bereits in der dritten Minute.

Schlüssel zum Erfolg waren dabei aber auch einige Spieler, die zuletzt etwa im Pokal noch. „Auf der Doppel-Sechs haben Gino Mastrolonardo und Danijel Garatric das Spiel gelenkt, das war schon wirklich stark“, erklärte Drotboom, der ein Sonderlob aber vor allem an seinen Schlussmann Kevin Hillebrand verteilte. „Kevin steht ja nicht umsonst so oft in der FuPa-Top-Elf. Der Junge ist ein Phänomen. Immer dann, wenn es etwas zu halten gab, hat er das heute gemacht. Und auch die Cronenberger muss man loben. Die sind noch gelaufen, als wir 4:0 geführt haben.“

Mehr oder weniger entschieden war das Spiel dann mit dem 3:0 von Danijel Gataric zwei Minuten nach dem Wiederbeginn. Zu Beginn beider Halbzeiten waren die Dinslakener offenbar hellwach. Das 4:0 war dann Kevin Krystofiak vorbehalten, der immer mehr in Hiesfeld angekommen ist. „Und ganz kurz vor Schluss haben die Cronenberger dann doch noch ihr Tor gemacht. Das hat Kevin Hillebrand natürlich geärgert. Ich hätte ihm heute auch gegönnt, dass er zu Null spielt“, erklärte der durchaus vergnügte Hiesfelder Coach, aus dessen Aussagen aber auch zu entnehmen war, dass sich die Dronenberger zumindest diesen Treffer verdient hatten.