Die Tabelle der Oberliga Niederrhein bietet nach neun absolvierten Spieltagen ein durchaus kurioses Bild. Denn zwischen Platz drei und zehn liegen aktuell die Teams gerade einmal zwei Zähler auseinander. Und im Stadion am Schwimmbad treffen am Sonntag zwei dieser Teams aufeinander. Der TV Jahn Hiesfeld, mit 14 Punkten Vierter der Tabelle, hat es mit der SSVg Velbert zu tun, die mit 14 Zählern auf Platz acht rangiert.

„Eigentlich hasse ich solche Situationen, wenn ein Gegner kommt, der etwas gutzumachen hat. Und das haben die Velberter nun ganz gewiss. Ich glaube nicht, dass da jemand auf dem Schirm hatte, dass die das Spiel gegen Cronenberg verlieren könnten“, erklärt Dormboom, der mit seinem Team gerne einmal wieder daheim so erfolgreich wäre, wie das zuletzt auf fremdem Geläuf der Fall war.

Aktuell ist allerdings auch das Heimpublikum begeistert, denn am Mittwoch war Zweitligist MSV Duisburg zu Gast (weiter unten zu sehen bei FuPa.tv), und diesem wurde ein 1:1 abgerungen. „Nach dem Spiel ist Ilja Gruev zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass ich da eine gute Truppe beisammen habe. Das ist natürlich schon immer eine tolle Sache, und mit ganz so viel Gegenwehr hatten die wohl auch nicht gerechnet“, lasst Drotboom erfreut wissen. In der Tat hat die Mannschaften gegen die Duisburger ein augezeichnetes Spiel abgeliefert, zwar einigermaßen tief gestanden, aber von hinten heraus die Bälle nicht weggedroschen, sondern konstruktiv aufgebaut. „Und wenn sie doch mal Chancen hatten, dann hat Hille gut gehalten“, lobt Drotboom seinen Schlussmann Kevin Hillebrand.

Mit den Erkenntnissen der beiden jüngsten Spiele bereitet sich das Team nun auf das Velbert-Spiel am Sonntag vor. Personell wird Drotboom weiterhin auf Joel Zwikirsch verzichten müssen, für den das Spiel nach einer Woche im Bett noch zu früh kommt.  Kevin Corvers ist wieder im Training, doch ein Einsatz kommt für ihn ebenso noch nicht in Frage wie für Ekin Yolasan, der zumindest mit dem Laufen wieder begonnen hat. Eine Alternative kann am Sonntag hingegen Dennis Wichert wieder sein. „Er hat gegen den MSV wieder eine Halbzeit gespielt und es gut gemacht“, sagt Drotboom, der sich zudem darüber freut, dass Kevin Kolberg zuletzt in Fischeln und gegen den MSV zwei sehr starke Spiele machte. „Ich glaube, wir haben endlich unseren alten Kolle wieder.“

Quelle:fupa.net