Hiesfelder Oberliga-Fußballer setzen sich im Niederrheinpokal beim Landesligisten SV Burgaltendorf sicher mit 6:1 (3:1) durch und feiern Revanche für die im Vorjahr dort erlittene Niederlage. Torjäger Kevin Menke trifft dreimal. Von Timo Kiwitz

Thomas Drotboom war gut aufgelegt. „Wir haben die Tore für letztes Jahr mitgeschossen“, flachste der Trainer der Hiesfelder Oberliga-Fußballer. 2016 war der TV Jahn in der zweiten Runde des Niederrheinpokals noch durch eine 1:2-Schlappe beim SV Burgaltendorf ausgeschieden. Bei der gestrigen Revanche ließen die „Veilchen“ aber überhaupt nichts anbrennen, siegten beim Essener Landesligisten vor rund 400 Zuschauern souverän mit 6:1 (3:1) und stehen nun in Runde drei des Verbandswettbewerbs.

Drotboom hatte sein Team im Vergleich zum mageren 0:0 gegen Speldorf am letzten Sonntag auf einigen Positionen umgekrempelt. So bildeten Ekin Yolasan und Kevin Krystofiak die defensive Mittelfeldzentrale. Danijel Gataric rückte für den kränkelnden Nico Klaß in die Innenverteidigung. Außen rechts verteidigte Kevin Kolberg, Pascal Spors rückte dafür ins Mittelfeld und zeigte einmal mehr ein richtig starkes Spiel.

Torjäger Kevin Menke (16.) und Krystofiak (21.) schossen eine beruhigende 2:0-Führung heraus. Burgaltendorf kam durch Jonas Lippeck zwar zum Anschluss (44.), aber mit einer großen Willensleistung stellte Spors noch vor dem Wechsel den alten Abstand wieder her (45.). „Das war natürlich ganz wichtig“, befand auch sein Coach, der in Hälfte zwei dann überhaupt nicht mehr zittern musste. Joel Zwikirsch (48.) machte nach Vorarbeit von Menke eigentlich schon alles klar. Menke selbst (71.) und der kurz zuvor eingewechselte Maik Goralski (79.) schraubten das Ergebnis noch höher. Drotboom attestierte seinen Schützlingen hinterher eine „sehr gute Leistung“, lobte vor allem auch die Akteure, die neu ins Team gekommen waren: „Da konnte man mal wieder sehen, wie gut wir in der Breite eigentlich aufgestellt sind.“ In der Tat: Dass im Pokal mit Gino Mastrolonardo (die gesamte Spielzeit) und Damiano Schirru (60 Minuten) zwei ganz wichtige Akteure auf der Bank Platz nahmen, machte sich überhaupt nicht negativ bemerkbar. Jetzt wollen die Hiesfelder am Sonntag im Oberliga-Spiel gegen Homberg an den starken Auftritt anknüpfen.

TV Jahn: Hillebrand; Kolberg, Danijel Gataric, Alexiou, Wichert, Yolasan, Krystofiak, Spors (66. Weßelburg), Dalibor Gataric (59. Schirru), Zwikirsch, Menke (74. Goralski).

Quelle: RP