Trainer Rachid Sraizi und sein Stab haben die Mannschaft während der Woche gut vorbereitet auf die Partie gegen den TV Jahn Hiesfeld.
Zwei Spiele, zwei Siege: Besser hätte der Saisonbeginn in der Oberliga für den SV Straelen nicht laufen können. Bis auf den 1. FC Monheim und Straelen mussten sonst alle anderen Teams schon Punkte abgeben. Nun könnte man dem Sprichwort zufolge meinen: Aller guten Dinge sind drei.

Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Denn die Straelener haben am Sonntag einen Gegner zu Gast, der besonders offensivstark ist. Der TV Jahn Hiesfeld hat sich ergebnistechnisch zwar noch nicht in den Kreis der Favoriten gespielt (2:2 gegen VfB Hilden, 3:2 gegen Vohwinkel), kann sich aber auf den Torriecher von Kevin Menke verlassen. Der Goalgetter hat schon zwei Tore erzielt, in der vergangenen Saison waren es ganze 23. Somit wird die Straelener Abwehrabteilung einiges zu tun bekommen. Und gerade das könnte ein Stolperstein werden.
Denn Innenverteidiger Frederik Verlinden, der in der Partie am Mittwoch gegen den Cronenberger SC verletzt ausgewechselt werden musste, fehlt den Straelenern am Sonntag vermutlich. „Ich glaube nicht, dass er spielen kann. Er hat immer noch ein dickes Knie. Ein Kreuzbandriss ist es zwar nicht, aber vielleicht etwas mit dem Meniskus“, sagt Straelens sportlicher Leiter, Kato Sürün.

Sorgen, dass Verlindens möglicher Ausfall Auswirkungen auf das Straelener Spiel haben könnte, macht sich Sürün aber nicht. „Falls er ausfallen sollte, wäre das schmerzhaft, aber derjenige, der ihn ersetzen wird, wird seine Aufgabe auch gut machen. Ich bin so ein Mensch, der immer sagt: Nölen bringt doch nichts.“ Dennoch muss der Gegner ernstgenommen werden. „Wir haben vor jedem Gegner Respekt, verstecken müssen wir uns aber auch nicht. Wir haben zwei gute Spiele absolviert und wollen nun darauf aufbauen“, kündigt Sürün an.

Straelens Trainer Rachid Sraizi und sein Stab haben die Mannschaft während der Woche gut vorbereitet. Das Heimspiel, das am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz an der Römerstraße angepfiffen wird, kann also kommen. „Wir freuen uns darauf, wieder zu Hause zu spielen. Unter Druck, jetzt unbedingt den dritten Sieg in Folge zu feiern, stehen wir aber nicht. Wir bleiben auf dem Teppich“, sagt Straelens sportlicher Leiter.

Quelle:fupa.net