Nach dem 2:0-Sieg bei TuRU Düsseldorf ist nun auch rechnerisch die Oberliga für die Saison 2017/18 besiegelt

Große Freude beim TV Jahn Hiesfeld: Durch das 2:0 bei TuRU Düsseldorf ist der Verbleib in der Liga auch rechnerisch gesichert. Das freut Mannschaft, Verantwortliche und natürlich auch Trainer Thomas Drotboom. „Hier hat niemand vergessen, was wir über die Rückrunde durch die vielen Verletzten zu durchleiden hatten“, sagt der Coach.Begonnen hatten die Hiesfelder in den ersten 45 Minuten aus einer starken Defensive heraus, sie überließen den Gastgebern zunächst überweigend die Spielanteile. „Allerdings haben sie es dennoch kaum geschafft, sich Chancen zu erspielen. Die beste Möglichkeit hatten eigentlich sogar wir, als Kevin Menke aber an Torhüter Björn Nowicki scheiterte, der stark pariert hat“, schilderte Drotboom. „In der Halbzeit wollte ich den Jungs eigentlich sagen, dass sie es ganz gut gemacht haben und dass bei einem 0:0 auch keiner böse mit ihnen ist. Aber ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft mit sich selbst sehr unzufrieden war“, fügte er an. Als er das merkte, regte er an, dass dann das Flügelspiel intensiviert werden müsse. Gesagt, getan!

In der Startelf hatten Erkut Ay und Ekin Yolasan gestanden, zur Pause musste Maik Goralski dann mit einem Pferdekuss aus dem Spiel, für ihn kam Pascal Spors. Und der sorgte gleich für frischen Wind. Nach einem Freistoß, in den er hineingelaufen war, entschieden die Unparteiischen zunächst noch auf Abseits. Als ihn in der 61. Minute Kevin Menke dann anspielte, zog Spors nach innen uns visierte erfolgreich das lange Eck an. „In dem Moment hat mein Co-Trainer Markus Kay mir schon gesagt, dass da nichts mehr anbrennt“, verriet der Hiesfelder Coach. Recht sollte Kay behalten. Was nun von den Düsseldorfern kam, fischte Torhüter Kevin Hillebrand in großartiger Manier weg. Und die nun gefahrenen Konter machten den TV Jahn weiter gefährlich. Zehn Minuten vor dem Ende brachte der erneut starke Adrian Rakowksi eine Flanke von rechts in den Strafraum, die schon fast so scharf wie ein Torschuss war. „Da ist Kevin Menke dann mit dem Kopf reingegangen. Den hätte niemand halten können“, gab Drotboom zu Protokoll.

Am Donnerstag haben die Hiesfelder erst einmal trainingsfrei. „Bis Freitag lasse ich mir etwas einfallen, wie wir unser neues Ziel bis zum Saisonende definieren“, kündigte Drotboom an, die Saison nun keineswegs auslaufen lassen zu wollen. Mit dem Nachholspiel gegen Schonnebeck stehen noch fünf Spiele auf dem Programm, den Auftakt macht am Sonntag das Gastspiel bei Germania Ratingen 04/19. Mit dem auf Platz sieben stehenden Gegner könnte der TV Jahn bei einem Sieg nach Punkten gleichziehen.

Quelle:fupa.net