2:0-Erfolg beim SC Kapellen lässt das Polster auf die Abstiegszone auf acht Zähler anwachsen
Der TV Jahn Hiesfeld hat am Sonntag einen wichtigen Schritt gemacht, auch in der Saison 2017/118 in der Oberliga mitzumischen. Das Kellerduell beim SC Kapellen-Erft gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Drotboom mit 2:0 und hat somit das Polster auf den ersten Abstiegsplatz auf acht Zähler anwachsen lassen.

„Man kann jetzt nicht sagen, dass es ein schönes Spiel war, aber das, was es in einer solchen Phase einzubringen gilt, das läuferische und kämpferische Element, das hat bei uns absolut gepasst“, lobte Drotboom sein Team. „Mit Schönspielen kann man in unserer aktuellen Situation nichts gewinnen.“

Nach einer torlosen ersten Halbzeit dauerte es nach der Pause bis zur 62. Minute, als die Dinslakener nach einer Standardsituation in Führung gingen. Kevin Kollberg brachte den Ball von der Mittellinie in den Strafraum und visierte dabei Stürmer Kevin Menke an, was er vorher kundtat. „Er halt ihm das laut zugerufen, der Ball landet auch bei Menke, der nimmt ihn mit der Brust an und haut ihn aus der Drehung unhaltbar in den Winkel, das war unglaublich gemacht“, schildert der Coach, der aber erst wirklich aus sich heraus ging, als Adrian Rakowski vier Minuten vor Schluss den Endstand herstellte. „Da bin ich dann einfach auf den Platz gelaufen, habe mich aber anschließend gleich beim Assistenten entschuldigt und ihm gesagt, dass ich einfach nicht anders konnte“, verrät der Coach. Aufgelegt hatte Rakowski den zweiten Treffer der kurz zuvor eingewechselte Maurice Baßfeld, der den Ball über die linke Seite auf den Torschützen zurückgelegt hatte.

Der Spielstand ermöglichte es Drotboom dann sogar, kurz vor dem Ende mit Marco Kavs noch einen Stürmer aus der Dritten Mannschaft einzuwechseln, der so zu seinem ersten Einsatz in der Oberliga kam. „Er hat es dann sehr ordentlich gemacht und noch für etwas Wirbel gesorgt“, lobte Drotboom. Schlüssel zu dem wichtigen Erfolg war für ihn aber vor allem die mit Ioannis Alexiou und Kevin Corvers besetzte Innenverteidigung. „Die beiden haben wirklich kaum etwas anbrennen lassen, und das obwohl das Knie von Kevin mehr aus Tape bestand als sonst etwas“, verriet der erleichterte Trainer. „Und wenn dann doch mal einer durchkam, hatten wir ja noch einen gewohnt sicheren Kevin Hillebrand im Tor.“

QUELLE:FUPA.NET